Selbstheilungskräfte aktivieren

Sieg-150x150 in Selbstheilungskräfte aktivierenVor ein paar Tagen ist mir bewusst geworden, dass die Borreliose und ich Ende Juni schon unser 10-jähriges Jubiläum haben. Seit zehn Jahren sind die Borrelien schon meine Mitbewohner. Und ganz ehrlich? So langsam reicht es! Die Räumungsklage ist eingereicht, sie müssen ausziehen! In meinem letzten Artikel habe ich bereits von meinem Vorhaben berichtet, davon, dass jetzt Schluss ist mit Antibiotika und ich einen neuen Weg einschlagen will, beziehungsweise längst dabei bin. Im Grunde beruht mein Plan auf drei Säulen.

Einstellungen-150x150 in Selbstheilungskräfte aktivieren

1. Die innere Einstellung

Es klingt vielleicht lächerlich, aber ich glaube fest daran, dass der eigene Wille eine große Rolle spielt, um sich besser zu fühlen. Auch, wenn es manchmal eine Menge Kraft kostet, ist mein Kampfgeist nach wie vor aktiv. Ich möchte sogar behaupten, dass er im Moment so stark ist wie noch nie. Meine Motivation liegt darin, meine alte Energie zurück zu bekommen und wieder beschwerdefrei zu sein. Das war nicht immer so. Gerade am Anfang, als ich noch von Arzt zu Arzt gerannt bin und nichts gefunden wurde, war ich sehr verzweifelt. Die Mischung aus Angst vor einer schweren Krankheit und die beängstigenden Symptome machten es mir nicht leicht. Manchmal fragte ich mich, ob es tatsächlich Sinn macht, weiter zu kämpfen. Es gab Augenblicke, in denen ich düstere Gedanken hatte, mich fragte, ob es nicht besser wäre aufzugeben, einfach aufzuhören zu essen und zu trinken, und zu warten, bis es irgendwann vorbei ist. Aber das war keine Option für mich, ich wollte nicht vor mich hin vegetieren, also machte ich weiter. In den letzten 10 Jahren gab es jede Menge Höhen und Tiefen. Heute versuche ich, die Aufs zu nutzen, um Kraft zu sammeln, damit ich für die Abs gestärkt bin und dunkle Gedanken keinen Platz mehr haben.
Bewegung-150x150 in Selbstheilungskräfte aktivieren

2. Ausreichend Bewegung

Früher war ich ein richtiger Sportmuffel. Das heißt nicht, dass ich mich gar nicht bewegt hätte. Dennoch war alles irgendwie widerwillig und diente nur der Zweckerfüllung. Vor einigen Jahren – das war, als es mit der Borreliose anfing – änderte sich das. Ich hatte Probleme mit dem Rücken, ging zum Chiropraktiker und bekam ein paar Übungen als Hausaufgaben. Am Anfang kostete es mich wirklich Überwindung, jeden Tag die Rückenübungen durchzuziehen. Nach einer Weile merkte ich dann, wie gut mir das Ganze tat. Die Rückenmuskulatur kräftigte sich und die Schmerzen wurden immer weniger. Mit der Zeit wurde es Routine, seitdem mache ich jeden Morgen diese Übungen, ganz gleich wie es mir geht, selbst wenn ich etwas angeschlagen bin. Vor vier oder fünf Jahren kam dann noch ein bisschen Krafttraining dazu. Seitdem schwinge ich jeden Morgen die Hanteln, mache ein paar Liegestütze und ein bisschen Bautraining. Hier setze ich wirklich nur aus, wenn ich richtig krank bin. Als ich letztes Jahr mit dem Rauchen aufgehört habe und der Stoffwechsel sich veränderte, wusste ich, dass ich noch mehr tun muss. Ich probierte ein paar Sachen aus, machte Yoga und noch so ein paar andere Sportarten. Nichts davon machte mir so richtig Spaß, bis ich auf das Cardio-Kickboxen gestoßen bin. Das hat nicht nur einen ordentlichen Spaßfaktor, nebenbei verbrennt es auch ordentlich Kalorien, was gerade letztes Jahr ganz gut war. Das Cardio-Training mache ich fünf Mal in der Woche, meistens von montags bis freitags. Angefangen habe ich mit dreißig Minuten Training, steigerte mich dann auf sechzig Minuten. Seitdem mich die Borrelien wieder terrorisieren, habe ich es wieder auf eine halbe Stunde zurückgeschraubt. Denn an manchen Tagen ist die halbe Stunde schon ziemlich anstrengend. Sobald es wieder besser wird, will ich das Ganze auf jeden Fall wieder steigern. Jetzt in den wärmeren Monaten ist es aber auch so leichter, sich mehr zu bewegen. Schließlich will der Garten in Ordnung gehalten werden und unsere Baustelle hinten ist auch noch da.
Vitamine-150x150 in Selbstheilungskräfte aktivieren

3. Die Ernährung

Wer mein Erstling gelesen hat, weiß, dass ich seit einiger Zeit auf Zucker und Weißmehl verzichte. Am Anfang war es richtig schwer für mich, zumal diese Produkte nicht aus unserem Haushalt verschwunden sind. Sie sind nach wie vor da. Denn nur, weil ich sie nicht mehr esse, heißt es nicht, dass alle anderen auch darauf verzichten müssen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, auf diese Produkte zu verzichten. Vor ein paar Wochen recherchierte ich wieder wie eine Bekloppte zum Thema Borreliose und stieß in dem Zusammenhang auf die Ernährung. Ich las, dass sich Krankheiten liebend gern in übersäuerten Körpern einnisten, und fühlte mich sofort ertappt. In meiner Lehrzeit ernährte ich mich richtig ungesund. Das, was ich damals aß, reicht für ein ganzes Leben. Ich tauchte weiter in das Thema ein und traf auf das Thema basische Ernährung. Es erstaunte mich zu lesen, wie groß die Wirkung von Essen auf die Gesundheit ist. Bis dahin war ich der Meinung, mich in den letzten Jahren ausgewogen und gesund ernährt zu haben. Das schien aber nicht der Fall zu sein. Na ja, was man in vielen Jahren versaut hat, kann man auch nicht so schnell wieder kitten, denke ich.

Für mich stand fest, meine Ernährung ein weiteres Mal umzustellen, dieses Mal auf basische Nahrungsmittel. Zeitgleich las ich über Gluten und Laktose und war entschlossen, auch darauf zu verzichten. Ich wusste, wie schwer mir der Verzicht auf Milchprodukte, speziell auf Käse fallen würde. Mittlerweile habe ich schon zwei Wochen durchgehalten, eigentlich wären es drei, aber in der ersten Woche war mir noch nicht so ganz klar, wo überall Gluten enthalten sind. Es ist wirklich erschreckend, dass es kaum Lebensmittel gibt, die clean sind, also weder Gluten noch sonst irgendwelche Zusatzstoffe enthalten. Obwohl tierische Produkte nicht basisch sind, habe ich mich entschlossen, ein bis zwei Mal in der Woche Fisch und Fleisch zu essen. Zum einen esse ich es gern und zum anderen liefert Fleisch das wertvolle Vitamin B12. Erst wollte ich es nicht noch zusätzlich einnehmen, da ich aber schon ein Mal einen Mangel an B12 hatte und gespritzt werden musste, habe ich mich entschieden, an den fleischlosen Tagen eine Tablette davon einzunehmen. Zudem nehme ich Zink und Magnesium ein. Vitamin D tanke ich nur noch über die Sonne, da die Einnahme eine Menge Magnesium verbraucht, was bei mir sowieso schon mangelhaft vorhanden ist. Denn auch die Borrelien scheinen Magnesium zu mögen.

Nun habe ich mir auch noch die Karden-Tinktur bestellt. Im Internet gibt es verschiedene Meinungen darüber. Die einen schwören darauf, die anderen halten nichts davon. Da ich aber viele Erfahrungsberichte von Betroffenen gelesen habe, denen es geholfen hat, bin ich entschlossen, es selbst auszuprobieren und mir mein eigenes Urteil zu bilden.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch und ist auch nicht zur Nachahmung gedacht!!!
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